Dienstag, 29. April 2014

Rezension „Obsidian – Schattendunkel“ von Jennifer L. Armentrout


Copyright Carlsen Verlag
Titel: Obsidian – Schattendunkel

Autor: Jennifer L. Armentrout

ÜbersetzerIn: Anja Malich

Verlag: Carlsen Verlag

Format: Hardcover/eBook

Preis: 18,90€/12,90€

Seiten: 400

ISBN: 978-3551583314




Obsidian – Schattendunkel von Jennifer L. Armentrout

Ein neues Buch zu entdecken ist immer wieder aufregend und eine Chance eine aufregende Welt zu betreten. Man lernt neue Charaktere, eine neue Liebe, neue Abenteuer und eine ganz neue Welt kennen. Der Carlsen Verlag gab jedem Blogger, der bei dem Carlsen Bloggertreffen auf der Leipziger Buchmesse 2014 war, genau diese Chance. Jeder durfte sich ein Exemplar des Buches „Obsidian – Schattendunkel“ von Jennifer L. Armentrout mitnehmen und es vorab lesen. 397 Seiten lang konnte ich Katy, Dee und Daemon, bei ihrem Kampf gegen das Gute, folgen.

Für die siebzehnjährige Katy ist es die reinste Katastrophe. Sie muss mit ihrer Mutter ihr geliebtes Florida verlassen und in ein kleines Kaff in West Virginia ziehen. Ihre neue Stadt, wenn man sie als solche bezeichnen will, hat noch nicht einmal eine Post und wenn sie Besorgungen machen wollen, müssen sie erst einmal in die nächste Stadt fahren. Doch damit nimmt diese Katastrophe noch kein Ende. Denn Katy ist Buchbloggerin und das Internet lässt einige Tage auf sich warten. Zum „Glück“ gibt es da noch einige Umzugskartons, die darauf warten, ausgepackt zu werden. Doch ihre Mutter hat andere Pläne. Sie weiß nämlich, dass nebenan gleichaltrige Jugendliche wohnen und will unbedingt das sich Katy mit ihnen anfreundet. Nur widerwillig geht sie der Bitte ihrer Mutter nach und klopft an die Tür des Nachbarhauses. Doch was sie da erwartet, hätte sie vorher wirklich nicht ahnen können. Ein gutaussehender halbnackter Junge öffnet ihr die Tür. Im ersten Moment hat es Katy einfach nur die Sprache verschlagen, doch das ändert sich, als der junge Mann, namens Daemon den Mund öffnet. Denn er ist alles andere als charmant. Kaum hat sich Katy von dem ersten Schock erholt, muss sie sich mit einem dreisten Kerl herumschlagen, der ihr nicht einmal etwas bedeutet. Jedoch hat jeder eine gute Seite und diese äußert sich bei Daemon in Form seiner reizenden Schwester Dee. Katy und sie sind vom ersten Augenblick an ein Herz und eine Seele. Daemon sieht es aber nicht gerne, wenn Dee mit Katy zusammen ist und so versucht er alles um die beiden auseinander zu bekommen. Doch die Beiden lassen sich von ihm nicht beirren. Doch dann kommt es nach und nach zu sehr merkwürdigen Geschehnissen und Katy entdeckt, dass mehr hinter Daemons Verhalten steht als ein notorischer Kontrollzwang.

„Obsidian – Schattendunkel“ von Jennifer L. Armentrout hat mich von Anfang an sehr angesprochen. Ich habe vorher von der Autorin nichts gehört und war daher sehr gespannt auf das Buch. Ich kann euch aber sagen, dass ich sehr begeistert von „Obsidian“ bin. Der Anfang der Geschichte lässt nicht auf das große Geheimnis des Buches schließen, was ich ausgesprochen positiv fand. Wie oft haben wir schon alle einmal ein Buch gelesen und konnten von vornherein sagen, was passiert. Nichts ist schlimmer für einen Leser. Doch Jennifer L. Armentrout schafft es die Spannung zu halten und sogar zu erhöhen. Die Idee des Buches war äußerst originell und erfinderisch. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber selbst wenn einem die Wesen, um die es in „Obsidian“ geht, schon einmal begegnet sind, sind sie doch anders als alles zuvor. „Obsidian“ besticht auch mit seiner Logik. Es gibt keine Lücken in den Erklärungen und jeder Leser bekommt die Chance wirklich alles zu verstehen. Man muss sich also nicht mit der Frage: „Warum ist das jetzt so?“ herumärgern. „Obsidian“ kann aber nicht nur mit einer außergewöhnlichen Story aufwarten, sondern auch mit faszinierenden und geistreichen Figuren, die allesamt glaubwürdig sind. Katy ist einfach großartig. Sie ist schlagfertig, clever und mutig. Ihre Gespräche mit Daemon kann man als legendär bezeichnen. Trotzdem hat sie auch eine einfühlsame Seite, die sie aber niemanden aufdrängt. Ich glaube, es war einfach Schicksal, dass sie die Zwillinge Dee und Daemon kennengelernt hat. Denn Dee ist ihr eine sehr gute Freundin. Sie will Katy nicht in Schwierigkeiten bringen und verrät ihr deswegen nicht alles. Aber man merkt, dass sie das nicht kalt lässt. Denn Katy bedeutet ihr sehr viel. Dee stellt sich sogar ihrem geliebten Bruder entgegen, wenn er mal wieder gegen Katy wettert. Beide Mädels waren mir so sympathisch obwohl sie doch unterschiedlich sind. Eines haben sie aber gemeinsam: Sie kämpfen für die, die sie lieben. Natürlich macht Daemon dies auch, aber er übertreibt das ganz manchmal und verletzt auch wissentlich die Leute, nur damit niemand Dee zu Nahe kommt. Doch hinter seiner eiskalten Fassade, steckt ein liebevoller junger Mann, der einfach große Angst vor dem Verlust seiner Schwester hat. Bei ihm steht die Familie an erster Stelle und natürlich auch Katy. Auch wenn er sich das nicht eingestehen will. Doch Daemon kann auch anders. In manchen Situation kommen seine charmanten Wesenszüge und seine Verletzlichkeit zum Vorschein. Dieses hin und her macht Daemon für mich so greifbar. Wer will schon einen aalglatten Hauptcharakter? Auf Anhieb wäre das ziemlich langweilig. Und so schafft es Jennifer L. Armentrout mich für ihre geschrieben Welt zu begeistern.
Neben den Charakteren und der Story besticht auch das Cover mit seiner Einzigartigkeit. Es zeigt 2 Personen auf einem Feld bzw. wilden Wiese. Dadurch wird der Bezug zu dem Geschriebenen hergestellt und das auf romantische, schlichte aber eindrucksvolle Weise.
„Obsidian“ von Jennifer L. Armentrout ist ein Buch für alle Romantiker, Abenteurer, Visionäre und für alle die, die ein fesselndes Buch für sommerliche Abendstunden wollen.

Kommentare:

  1. Ich glaube, du hast mich mit dieser Rezension davon überzeugt, dass ich mir dieses Buch holen muss!

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  2. Ich stimme dir vollkommen zu, ich war so süchtig nach diesem Buch und kann sie einfach nur verschlingen!
    Hast du die anderen Teile auch schon gelesen?

    Liebe Grüße,
    Hane

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